Kurze Wege  

   

Schüleraustausch Lyon - Berlin 2008

INSTITUT DES CHARTREUX LYON

HERMANN-EHLERS-OBERSCHULE BERLIN

 
Hallo!


Ich wurde gebeten einen kurzen Bericht über den Frankreich-Austausch für alle, die sich dafür interessieren, zu schreiben. Und hier ist er nun!
Also, am 20.6.08 ging es für die deutschen Austauschschüler der 9. Klassen früh am morgen auf zum Flughafen, wir mussten sogar früher aufstehen als in der Schulzeit! Um 5.00Uhr trafen die ersten schon auf dem Flughafen ein. Wir freuten uns schon alle unsere Austauschpartner, die im März hier waren, endlich wiederzusehen. Natürlich waren wir auch aufgeregt und das wurde immer schlimmer je näher wir unserem Ziel, Lyon, kamen. Nach zwei Stunden Flug landeten wir und dann ging alles ganz schnell: Wir sammelten unsere Koffer ein und draußen wurden wir schon von unseren Gastfamilien erwartet, mit denen wir, nach kurzem Abschied von den Mitschülern, zu ihren Wohnorten mitfuhren.

Von dieser Stelle an werde ich nur meine Erlebnisse in Frankreich schildern können, da ich ca. 1 Stunde von Lyon entfernt wohnte und an nur zwei Ausflügen teilnehmen konnte.

Der 20.6. war ein Freitag und für das Wochenende hatte meine Gastfamilie, die mich freundlich empfangen hatte, Folgendes vorgesehen: Den Samstag werden wir bei den Großeltern verbringen, die ca. 1 Stunde von St.-Etienne, meinem Wohnort, entfernt ein schönes, großes Haus besaßen. Es war herrlich dort! Es waren über 30°C und einen Pool gab es auch!

Am Montag trafen sich alle Austauschschüler in Lyon, (auch ich war dabei!) um das Internat der Franzosen und die Altstadt Lyons zu besichtigen. Nach dem Wochenende gab es natürlich viel zu erzählen, aber am Abend musste ich „leider“ wieder zurück nach St.-Etienne. Aber meine Gastfamilie hatte noch viel mit mir vor in den nächsten Tagen. Mittwoch lernte ich die Cousins meiner Austauschschüler kennen und ich übernachtete im Internat, weil wir am nächsten Tag schon früh einen Ausflug nach Annecy, einem schönen Ort an einem wunderbaren See, mit der ganzen Klasse unternahmen. Am Freitag zeigte mir meine Familie eine niedliche Stadt, ich hatte das Gefühl, dass es nur schöne Städte in Frankreich gab, und das Wochenende verbrachten wir in ihrem Haus auf dem Land (auch von diesen Häusern auf dem Land hatte jede französische Familie eins!).

Auf jeden Fall wurde mir nie langweilig und auch mit der Verständigung klappte alles gut. Schließlich ist der Mensch ein Gewohnheitstier und selbst in diesen zehn Tagen hatte ich mich schon so an die französische Sprache gewöhnt, dass ich selbst die Eltern verstand, wenn sie sich untereinander unterhielten (und wie man so weiß, haben Franzosen nicht gerade den langsamsten Sprachstil!)

Und wenn ihr noch am zweifeln seid, ob ihr das wirklich schafft in einem fremden Land, in einer fremden Sprache euch mit fremden Leuten zu verständigen, dann nehmt es als Herausforderung! Und übrigens, vor euch haben es auch schon Leute eurer Schule geschafft, stellt euch das mal vor! Also traut euch! Ihr werdet jede Menge Erfahrung sammeln und dabei auch noch Spaß haben!

Eine schöne Zeit in Frankreich!
Kristin S.
9d

HES – Institution des Chartreux / Lyon
Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a/9b/9d und 2nde
Fr. Rodeck, Fr. Schwarz und Mme de Font-Réaulx, Mme Hudault

   
© ALLROUNDER & Hermann-Ehlers-Gymnasium