Kurze Wege  

   

Unser Besuch in Cassino

05.10.2015 – 14.10.2015

Montag, 5. Oktober 2015, Flughafen Berlin Tegel. 11 Schüler, 2 Lehrer, ein Ziel. Cassino in Italien. Dort warteten 11 italienische Schüler auf uns.

Eine Reise voller Angst, Verzweiflung und – nein. Das stimmt nicht wirklich. Ein Schüleraustausch.

Nachdem wir durch die Kontrollen am Flughafen durch waren (ohne dass bei irgendwem Sprengstoff gefunden wurde) mussten wir warten. Und durchs Gebäude spazieren. Und dann, nach etlichen, ziellosen Wanderungen saßen wir endlich alle im Flugzeug.

Vom Flughafen in Rom ging’s mit dem Bus weiter nach Cassino, wo unsere Partner schon auf uns warteten.

Und dann war es da – das große Wiedersehen. Nach den ganzen Begrüßungen ist dann erst mal jeder mit seiner Familie nach Hause gefahren.

Später haben wir uns dann alle noch einmal in der Innenstadt getroffen und zum Abendessen ging’s wieder nach Hause.

Und schon war der erste Tag vorbei – und ich merke gerade, dass ich viel zu weit aushole, also werde ich das alles mal ein bisschen kürzer halten.

Unsere Ausflüge in der Gruppe starteten morgens und gingen meist bis eins/halb zwei. Es gab auch drei Tagesausflüge, nach Rom, Neapel und Gaeta (eine Stadt am Meer). Nachmittags haben wir uns meistens alle gemeinsam getroffen, dreimal waren wir zum Essen bei drei der Italienerinnen. Dienstag ging es zuerst zum Vize-Bürgermeister (weil der Bürgermeister nicht da war) und anschließend mit dem Bus zum deutschen Soldatenfriedhof.

Mittwoch haben wir das Kloster Monte Cassino besucht, Donnerstag ging es ins Museum und Freitag kam auch schon der erste „große“ Ausflug – nämlich nach Neapel. Vorher ging es noch zu einer Büffelmozzarellafarm. Wir haben lustige Schuhüberzieher bekommen und Büffel besucht. Dann haben wir gesehen, wie Mozzarella hergestellt wird und durften anschließend frisch hergestellten probieren.

Mit dem Bus sind wir dann weiter nach Neapel gefahren und waren in einem Vulkankrater.

Samstag waren wir auf dem Markt und Sonntag war dann der „Tag in Familie“. Allerdings haben wir uns trotzdem getroffen. Wir sind halt alle eine große Familie. Am Montag sind wir mit dem Zug nach Rom gefahren, haben dort das Kolosseum und den Petersdom besucht – oder besser gesagt: angeguckt. Und ich will wohl meinen, dass das Wetter an diesem Tag ganz besonders gut war. Dienstag ging es dann nach Gaeta ans Meer, dort war das Wetter dann nicht mehr ganz so gut (Regen…).

Abends war dann das Abschiedsessen mit allen zusammen.

Und an unserem letzten Tag, dem Mittwoch, waren wir gemeinsam mit unseren Partnern in deren Schule, bevor es dann am Nachmittag mit dem Bus nach Rom zum Flughafen ging und von dort aus nach Hause. Und nicht nur der Himmel hat Tränen geweint…

Natürlich gibt es bei so einem Austausch auch immer Höhen und Tiefen, aber trotz allem war es wahrscheinlich für uns alle eine schöne Zeit.

Inka Willms, Kl. 9b

   
© ALLROUNDER & Hermann-Ehlers-Gymnasium