Kurze Wege  

   

Besuch der Castinenser in Berlin – September 2014

 Am 01. September warteten wir voller Spannung und Freude am Flughafen Tegel auf unsere Gäste aus Cassino. Als sie mit einiger Verspätung endlich ankamen, begrüßten wir uns herzlich. Da wir vorher die Fotos von unseren Austauschpartnern bekommen hatten, erkannte ich Annalisa sofort und ging auf sie zu. Obwohl wir bereits per Mail und Facebook miteinander kommuniziert hatten, wussten wir am Anfang nicht, was wir einander sagen sollten. Aber dann auf dem Nachhauseweg unterhielten wir uns lange. Sie erzählte mir von sich und ihrer Familie und von Cassino. Wir merkten, dass wir viel gemeinsam haben. Als wir zuhause ankamen, aßen wir, mein Vater hatte ein leckeres Essen gekocht.

Am nächsten Tag sind Annalisa und ich gemeinsam zur Schule gegangen. Nach der Schule sind wir zur Buchhandlung Hugendubel gegangen, weil wir beide Mangas mögen. Danach trafen wir uns mit den anderen Austauschpartnern am U-Bahnhof Rathaus Steglitz, vor dem Schloss-Center. Dies wurde der Treffpunkt für die folgenden Tage. Fast jeden Tag fuhren wir mit den Castinensern zum Kurfürstendamm. Dort gingen wir ins Hardrockcafé oder ins Starbucks Coffee. Den Italienern gefiel das Hardrock und das Starbucks Coffee sehr, denn Cassino ist eine kleine Stadt und diese beiden Cafés gibt es dort nicht.

Am Wochenende zeigte ich meiner Partnerin Orte in Berlin, an denen sie noch nicht war. Am Samstag sind wir zu Leslies Grillparty gegangen und wir beide hatten dort viel Spaß.

Am Dienstagabend gab es ein gemeinsames Abschiedsessen in einem italienischen Restaurant. Nicht nur wir und die Austauschpartner waren dort, sondern auch unsere Lehrer und die Eltern. Sogar der Bürgermeister aus Cassino war gekommen. Es war ein schöner Abend. Am letzten Tag hatten wir nach der vierten Stunde Unterrichtsschluss, um unsere Partner rechtzeitig zum Flughafen bringen zu können. Dort verabschiedeten wir uns von Annalisa und den anderen Austauschschülern. Es wurden noch ein paar Gruppenfotos gemacht. Der Abschied machte uns alle ein bisschen traurig, denn wir hatten uns aneinander gewöhnt. Einige weinten sogar. Ich finde, dass ein Austausch eine interessante Erfahrung ist, weil man neue Menschen kennenlernt und auch etwas über ihre Kultur und über ihre Interessen erfährt. Auch für die Gäste war es ein interessantes Erlebnis in einer so großen Stadt wie Berlin gewesen zu sein. Annalisa war begeistert von Berlin und möchte mich unbedingt wieder besuchen.

Alleza Villaseñor Tongay, Kl. 9c

   
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