Kurze Wege  

   
 
Schulprogramm des
Hermann-Ehlers-Gymnasiums

4. Juli 2008

Inhaltsverzeichnis

1 Leitbild
2 Schule als Gemeinschaft
2.1 Kooperation mit Eltern
2.2 Gebäude und Schulhof
2.3 Schulcafé
3 Schulspezifische Rahmenbedingungen
3.1 Die Schüler und Lehrer
3.2 Gebäude und Hof
3.3 Unterrichtsangebote
3.3.1 Pflicht- und Wahlpflichtunterricht
3.3.2 Seminarkurse
3.3.3 Arbeitsgemeinschaften
3.4 Auslandskontakte
3.4.1 Schüleraustausch mit dem Eton College
3.4.2 Schüleraustausch mit der Partnerstadt Cassino
3.4.3 Schüleraustausch mit der Institution des Chartreux, Lyon
3.5 Gewaltprävention
3.6 Suchtprävention
4 Schulprofil Fremdsprachen
4.1 Das Sprachangebot
4.2 Unterrichtsprinzipien
4.3 Ergänzende Aktivitäten
4.4 Evaluation
5 Der naturwissenschaftliche Schwerpunkt
5.1 Ziele
5.2 Evaluationsziele
5.2.1 Physik
5.2.2 Chemie
5.2.3 Biologie
6 Die Sonderlehrgänge
7 Entwicklungsvorhaben
7.1 Methodischer Schwerpunkt Präsentation
7.2 Entwicklung der Teamarbeit
7.3 Interne und externe Kommunikation
8 Ergebnisse von Abschlüssen
9 Projekte
10 Tag der offenen Tür
Anhang: Schulordnung

Das Hermann-Ehlers-Gymnasium befindet sich im Bezirk Steglitz-Zehlendorf in der Elisenstr. 3-4 in 12169 Berlin.
Es ist mit folgenden Fahrverbindungen zu erreichen:
- S1 und U9 Rathaus Steglitz und ca. 15 Min. Fußweg,
- Bus 170, M82, 282 bis Neue Filandastraße,
- 181, X83 bis Bismarckstr. Ecke Steglitzer Damm.

 

Pfeil_rechts
Seitenanfang

1 Leitbild

Eine Erziehung zum positiven eigenständigen und handlungsorientierten Denken steht im Vordergrund der Arbeit, verbunden mit einer Grundhaltung von Toleranz, gegenseitiger Akzeptanz und Wertschätzung. Die Entwicklung der eigenständigen Persönlichkeit mit dem Vermögen zum eigenverantwortlichen Denken und Handeln soll gezielt gefördert werden.
Der Umgang aller am Schulleben Beteiligten soll geprägt sein von einer Atmosphäre des gegenseitigen Respekts, einer adäquaten Kommunikation auf der Grundlage gegenseitiger Anerkennung, begleitet von einem freundlichen und offenen Umgangston, aber auch von angemessener, offener und konstruktiver Kritik. Lehrer und Schüler, Eltern und Mitarbeiter der Schule verpflichten sich, in diesem Sinne zusammenzuarbeiten.
Wesentliche Aufgaben der pädagogischen Arbeit des Hermann-Ehlers-Gymnasiums sind Erziehung und Unterricht. Schüler werden in der Hermann-Ehlers-Schule (HES) auf vielfältige Anforderungen im beruflichen und privaten alltäglichen Leben vorbereitet. So gehört zum Bildungskonzept der HES die Vermittlung und Schulung von Fach- und Allgemeinwissen, die Kompetenzentwicklung in den Bereichen
  • Selbstorganisation von Lernprozessen,
  • Erkennen von Zusammenhängen,Entwicklung von Problemlösungsstrategien,
  • Vermittlung von Konfliktlösungsstrategien,
  • Förderung der Kommunikationsfähigkeit,
  • Vermittlung der Fähigkeit zur Wertung und Würdigung,
  • Förderung von Sozialkompetenz und Selbstkompetenz.
Besondere Unterrichtsangebote, Klassen- und Kursfahrten, Projekttage und Exkursionen sollen diese Arbeit unterstützend begleiten und zu ihrer Optimierung beitragen. Grundlagen für die Verhaltensrichtlinien formuliert die Schulordnung im Anhang.

Die männliche Form ist zur besseren Lesbarkeit gewählt und schließt die Lehrerinnen und die Schülerinnen ein. Des Weiteren folgt die Rechtschreibung im Allgemeinen den Empfehlungen der Duden-Redaktion.

Pfeil_rechts
Seitenanfang

2 Schule als Gemeinschaft

2.1 Kooperation mit Eltern
Schulleitung, Lehrer, Eltern, aber auch Schüler sollten sich ihrer Verantwortung für eine effektive und ausgewogene Bildungsarbeit bewusst sein. Es geht darum, produktive Kräfte zu bündeln, um gemeinsame Ziele konstruktiv und solidarisch zu erreichen.
Die Schulleitung und das Kollegium sehen in der Elternarbeit keine Konkurrenz, sondern erkennen die Kompetenz und das Engagement der Elterngremien an. Sie nutzen somit die Chancen des großen Potenzials an Erfahrungen, um ihre Aufgaben noch besser zu erfüllen. Angebote der Eltern haben Möglichkeiten eröffnet, die angesichts der leeren Haushaltskassen sonst undenkbar wären.
So werden von den Schülern unter erheblichem Aufwand und in Zusammenarbeit mit den Lehrern anschauliche Projekttage organisiert.
Viele Eltern unterstützen durch ihre Mitarbeit im Schulcafé die Schüler und Lehrer. Der Förderverein hilft mit Rat und Tat, Sachmitteln und Geld bei Projekten aller Art.
Des Weiteren bereiten Achtklässler die Begrüßungsfeier der neuen siebten Klassen und die Zweitsemester das Buffet für die Abiturienten vor. Außerdem unterstützt ein gesonderter Elternsprechtag für die neuen siebten Klassen die Zusammenarbeit aller an der Schule Beteiligten.
2.2 Gebäude und Schulhof
Die Hermann-Ehlers-Schule ist daran interessiert, für alle eine gute Arbeitsatmosphäre herzustellen. Dazu gehören unter anderem saubere Arbeits- und Klassenräume in einem Haus, in dem sehr viele Menschen sehr viel Zeit verbringen. Die im Jahr 2005 überarbeitete Schul- und Hausordnung (vgl. den Anhang) unterstützt mit ihrem Regelwerk dieses Bemühen.
Das nunmehr 100-jährige Gebäude ist baulich in einem verhältnismäßig guten Zustand und soll stets gepflegt erscheinen. In enger Zusammenarbeit von Schulleitung und Förderverein wurden bereits zahlreiche Fachräume renoviert und verschönert. Auch in Zukunft werden alle Anstrengungen unternommen, um die Räume ansprechend zu gestalten.
Eltern-, Lehrer- und Schülerinitiativen werden dabei aktiv unterstützt. Es wurden diverse bauliche Maßnahmen vorgenommen, z.B. die vollständige Modernisierung der Gymnastikhalle, die Teilung eines Klassenraumes zur Gewinnung eines weiteren Computerraumes sowie die Renovierung der Flure und Treppenhäuser. Alle am Schulleben Beteiligten sind dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf zu großem Dank verpflichtet.
In mehrjähriger Kooperation zwischen Grünflächenamt, Landschaftsplanern, Eltern, Schülern und Lehrern, insbesondere durch den Fachbereich Kunst, ist der Schulhof sehr aufwendig neu gestaltet worden. Dazu gehören u.a. im Zentrum die Arena, die natürliche Begrünung, die Obstbäume, der Pavillon, das Schach-, Streetball- und Tischtennisangebot, die Teiche, der Wasserspender etc. Unterhaltung und Pflege sind weiterhin ständige Aufgabe der Beteiligten (Hausmeister, Lehrer und Schüler).
2.3 Schulcafé
Einen nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil des Schullebens stellt das Schulcafé "Millennium" dar. Es wurde 1998 eröffnet und wird vom Förderverein betrieben, um einen geregelten Ablauf zu ermöglichen. Mit der Einrichtung eines Schulcafés wurde ein pädagogisches Konzept verwirklicht, das die gemeinsame Verantwortung von Lehrern, Eltern und Schülern für ein Projekt fördern soll. Gleichzeitig wird für eine angenehmere Schulatmosphäre gesorgt. Die repräsentativen Räume stehen auch für Feste, Empfänge und für die Schach- AG zur Verfügung.
Das Schulcafé-Team wird weiterhin verstärkt versuchen, mit abwechslungsreichen, gesunden Speisen zu moderaten Preisen auf das Ernährungsverhalten der Jugendlichen Einfluss zu nehmen. In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kunst soll ein Kochbuch zu diesem Thema entstehen.

Pfeil_rechts
Seitenanfang

3 Schulspezifische Rahmenbedingungen

3.1 Die Schüler und Lehrer
Die Schüler der HES kommen nicht nur aus dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf, sondern auch aus weiter entfernten Einzugsbereichen. Die HES ist dreizügig, darüber hinaus befindet sich hier auch der Sonderlehrgang für junge Migranten aus den GUS-Staaten, die in zwei Jahren das Abitur machen, um in Deutschland studieren zu können.
Das Lehrerkollegium besteht zur Zeit aus ca. 60 Lehrern; unterstützt wird die Erziehungsarbeit der Lehrer durch die Seniorpartner in School, die als Mediatoren Schülern und Lehrern hilfreich
zur Seite stehen. Die Schule freut sich über eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern und ihr Engagement im Schulcafé. Die Schülerentwicklung der letzten Jahre gestaltete sich wie folgt:
Jahr 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007
Schülerzahl 606 643 678 700 676 661 638 663
3.2 Gebäude und Hof
Die Schule verfügt über die größte Aula im Bezirk. Sie ist mit moderner Technik ausgestattet, dazu gehören Internetanschlüsse in allen Fachräumen. Ferner sind drei Biologie-, zwei Physik-, drei Chemieräume, zwei Musiksäle, eine Turnhalle, eine Gymnastikhalle, ein Computerraum und vier Kunsträume, davon eine Werkstatt und ein speziell für den Kunstunterricht entwickelter Computerraum vorhanden. Viele Räume werden in Eigeninitiative renoviert.
Der Schulhof ist ein besonders gelungenes Objekt:

Grün macht Schule stand Pate bei der Begrünung. Eine Streetballanlage, zwei Tischtennisplatten sowie ein Pavillon bieten Möglichkeiten, die Pause kreativ zu gestalten.

Pfeil_rechts
Seitenanfang
3.3 Unterrichtsangebote
3.3.1 Pflicht- und Wahlpflichtunterricht
In der Klassenstufe 8 können je nach Fremdsprachenwahl Französisch, Italienisch oder Latein gewählt werden. Die Schüler, die keine dritte Fremdsprache erlernen möchten, wählen Mathematik als Wahlpflichtfach.
In der Sekundarstufe II werden regelmäßig Leistungskurse in den Fächern Deutsch, Geschichte, Erdkunde, Englisch, Französisch, Russisch, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und Kunst angeboten. Das Zustandekommen weiterer Kurse, wie z.B. Musik, hängt davon ab, wieviele Schüler diese Kurse wählen. Entsprechend den gewählten Leistungskursen sind Grundkurse zu belegen.
Als Besonderheiten findet zum einen in jedem Winter ein Grundkurs Ski in den Stubaier Alpen statt. Zum andern gibt es, je nach Schülerwahl, sog. Ensemblekurse im Fach Musik, die immer in einen Musikabend, z.B. in Form einer Musicalaufführung, münden.
3.3.2 Seminarkurse
Im Rahmen der neu eingeführten fünften Prüfungskomponente im Abitur bietet die HES seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 außerhalb der regulären Kursfolgen zweisemestrige Seminarkurse an, die sowohl durch ihre wissenschaftspropädeutische Ausrichtung als auch durch den ihnen immanenten fachübergreifenden und fächerverbindenden Charakter gekennzeichnet sind.
Seminarkurse bieten den Schülern des 12. Jahrgangs die Möglichkeit, sich unter fachkundiger inhaltlicher als auch methodischer Begleitung vertieft mit einem sie speziell interessierenden Thema auseinanderzusetzen. Sie versetzen sie in die Lage, längere komplexe schriftliche Facharbeiten zu verfassen, deren Ergebnisse in Kombination mit Kolloquien in den Abiturblock der Gesamtqualifikation einfließen und somit geeignet sind, den Schülern eine Möglichkeit zur Verbesserung ihrer Abiturergebnisse zu geben. Diese Seminarkurse, deren Einrichtung von der Schulleitung auf der Basis eines regen Interesses des Kollegiums an innovativen Unterrichtsformen gezielt unterstützt wird, sind nicht zuletzt aufgrund ihrer projekt- und handlungsorientierten Ausrichtung bei gleichzeitiger systematischer Vorbereitung der Teilnehmer auf die Aufnahme wissenschaftlicher Studiengänge bei den Oberstufenschülern sehr beliebt.
Zahlen, die den Ist-Zustand für das Schuljahr 2005/ 2006 reflektieren, belegen das auf der Schüler- wie auf der Lehrerseite hohe Engagement im Rahmen dieser neuen 8.Prüfungsform: 49 % der Abiturienten reichten eine schriftliche Besondere Lernleistung (BLL) zum von der Schule festgelegten Abgabetermin ein, wobei 45 % dieser Schüler eine Seminarkursarbeit in einem der drei angebotenen Seminarkurse Biologie, Deutsch, Englisch verfassten und weitere 55 % eine kursbezogene Arbeit in einem weiteren Fach anfertigten.
Erklärtes Ziel der Schule ist es, den prozentualen Anteil der Seminarkursarbeiten erheblich zu steigern.
Unter der Verantwortung der Schulleitung in enger Zusammenarbeit mit den Fachbereichsleitern werden zur Realisierung dieses Zieles folgende Maßnahmen bereits im Laufe des Schuljahres 2006/ 2007 angebahnt:
  • Diversifizierung des Angebots von Seminarkursen mit der Einbindung weiterer Fachbereiche,
  • gezielte, schulinterne Fortbildung für interessierte Fachkollegen,
  • schülergeleitete Beratung nachfolgender Schülerjahrgänge auf der Basis bereits erstellter Arbeiten.

Die Durchführung dieses Projektes soll im Schulhalbjahr 2006/2007 erfolgen; seine Evaluierung ist auf der Basis von Daten (Abgabezahlen der BLL), der Präsentation der vorgelegten BLL-Exemplare sowie einer Fragebogenerhebung für Seminarkursteilnehmer geplant.

Pfeil_rechts
Seitenanfang
3.3.3 Arbeitsgemeinschaften
Arbeitsgemeinschaften, wie z.B. Gitarre, Orchester, Theater, Chor, Unihockey, Basketball, Rudern, Fußball, Schach, ergänzen und vertiefen die Inhalte einzelner Fächer. Andere Arbeitsgemeinschaften sind thematisch eigenständig, bereichern aber ebenfalls das Schulleben sehr. Dazu gehören Polnisch, Italienisch sowie ein Silberschmiedekurs.
Auch die Homepage der Schule wird von Schülern unter fachgerechter Anleitung gestaltet.
Zur großen Vielfalt des über den Unterricht hinausgehenden Angebots des Hermann-Ehlers-Gymnasiums seien folgende Beispiele genannt:
  • Das kulturelle Leben der Schule bereichern regelmäßige Neuinszenierungen der Theater-AG. Große Erfolge waren in der Vergangenheit Stücke wie "Der Besuch der alten Dame", "Romulus der Große" oder "Die Physiker".
  • Bei den alljährlichen Hausmusikabenden zeigen die Schüler im musischen Bereich die Vielfalt ihrer Fähigkeiten.
  • Kooperationen mit dem naturwissenschaftlichen Institut der FU Berlin und mit dem John-F.-Kennedy-Institut bedeuten für viele Schüler erste Kontakte mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen.
  • Informationsveranstaltungen zur Berufsberatung und Informationsveranstaltungen zum Zivil-/Wehrdienst sollen den Schülern Hinweise geben, wenn sie nach dem Abitur nicht direkt ein Studium anstreben.
  • Podiumsdiskussionen mit Politikern und anderen bekannten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens bereichern den Unterricht der Fächer Politische Weltkunde, Geschichte und Erdkunde.
  • Vorführungen zur Minnelyrik sowie englischsprachiger Theatergruppen ergänzen den Unterricht in den Fächern Deutsch und Englisch.
  • Der Fachbereich Sport bietet für seine Ruderriege jedes Jahr eine Ruderfahrt an.
  • Alljährlich findet für die 10. Klassen ein dreiwöchiges Betriebspraktikum statt.
  • Mitglieder der Schülervertretung nehmen zur Schulung ihrer sozialkommunikativen Kompetenzen sowie ihrer Teamfähigkeit am Wannsee-Forum teil.
  • Das Projekt "Polis", ein weltpolitisches Simulationsspiel (angeboten von der Bundeswehr), öffnet den Mitgliedern der Oberstufenkurse "Politische Wissenschaften" Zugänge zu wirtschaftspolitischen und sozialen Fragestellungen.
  • Im Bereich Gesundheit werden regelmäßig in der Sekundarstufe I Nichtraucherpräventionskurse angeboten.


Pfeil_rechts
Seitenanfang

3.4 Auslandskontakte

Die Schule pflegt diverse Beziehungen zu Schulen im Ausland, um Gelegenheit zu bieten, hier erlernte Fremdsprachen dort aktiv zu sprechen:
  • Jungen der 10. Klassen können an einem Austausch mit der englischen Public School Eton teilnehmen.
  • In der 9. Klasse gibt es einen regelmäßigen Schüleraustausch mit dem Gymnasium in Lyon (Frankreich).
  • Mit der Steglitz-Zehlendorfer Partnerstadt Cassino (Italien) finden jedes Jahr gegenseitige Besuche von Gruppen fünfzehnjähriger Schüler statt.
3.4.1 Schüleraustausch mit dem Eton College
Der Schüleraustausch mit dem Eton College findet seit 1995 statt. Teilnehmen können (nur männliche) Schüler der 10. oder 11. Klasse(n). Die konkrete Teilnehmerzahl ist von Schuljahr zu Schuljahr wechselnd und hängt vom jeweiligen Angebot an Austauschplätzen seitens des Eton College ab. Bislang war die höchste Teilnehmerzahl 15 (1995/96), die niedrigste 4 (2003/04).
Verantwortlich für den Austausch ist die Fachschaft Englisch im Fachbereich Fremdsprachen.
Folgende Ziele werden angestrebt:
  • Förderung des gegenseitigen Kennenlernens und Zusammenlebens in GB und Berlin,
  • gegenseitiges Profitieren vom jeweils anderen Schulleben,
  • Kennenlernen des besuchten Landes mit der jeweiligen Hauptstadt im Besonderen,
  • Entwickeln von Verständnis für die jeweiligen nationalen Kulturen, Erleben einer britisch-englischen bzw. deutschen Atmosphäre,
  • Entwickeln von Respekt für (alte) Traditionen, aber auch von Offenheit für Neues, und natürlich die Verbesserung der eigenen Kompetenz der Teilnehmer hinsichtlich der erlernten/zu erlernenden Zielsprachen Englisch bzw. Deutsch.
Die Evaluierung erfolgt in der jährlichen Abschlussbesprechung der beteiligten Kollegen/-innen beider Schulen nach erfolgtem (erfolgreichem) Austauschprogramm in Eton/GB und Berlin mit anschließender Perspektivenabsteckung; Dokumentation(en) in der Schule bei geeigneten Anlässen.
3.4.2 Schüleraustausch mit der Partnerstadt Cassino
Der Schüleraustausch mit dieser Steglitz-Zehlendorfer Partnerstadt findet am Hermann-Ehlers-Gymnasium seit 2004 statt. Sein Ziel ist bei vorrangiger Teilnahme der Schüler entsprechender Wahlpfichtkurse die Vertiefung des Aspektes Spracherwerb.
Im Jahre 2004 nahmen 22 Schüler, in den Jahren 2005 und 2006 nahmen 23 bzw. 21 Schüler teil.
Verantwortlich für diesen Austausch ist die Schulleiterin. Er hat folgende Ziele:
  • Förderung der städtepartnerschaftlichen Beziehungen,
  • Förderung von Toleranz und Akzeptanz mit dem Ziel, dass sich Freundschaften zwischen den Jugendlichen bilden,
  • Vermittlung geschichtlicher Kenntnisse des 2. Weltkrieges und die Abschreckung von Krieg, welche in Cassino besonders anschaulich zu vermitteln sind,
  • Erwerb der italienischen Sprache für die Schüler, die am Unterricht des Wahlpfl ichtunterrichtes in Italienisch teilnehmen.
Folgende Maßnahmen fördern die Erreichung dieser Ziele:
  • Erleben und Anbieten der Gastfreundschaft,
  • Anpassung an italienisches Familienleben,
  • Besuch der Soldatenfriedhöfe, des multimedialen Museums und des Klosters von Monte Cassino,
  • Kommunikation in Familien, in denen die Eltern meist nur Italienisch sprechen.
Die Evaluierung geschieht zum einen in auswertenden Gesprächen vor Ort und nach Rückkehr von der Reise und zum andern in der Dokumentation in der Schule.
3.4.3 Schüleraustausch mit der Institution des Chartreux, Lyon
Dieser Austausch besteht seit 1988. Er wird mit den 9. Klassen und vornehmlich von den im Jahrgang unterrichtenden Fachkollegen im Wechsel betreut. Die Teilnehmerzahlen liegen zwischen 22 bis 27 Schülern, was auch von den Frequenzen der französischen Klassen abhängt.
Der Austausch hat folgende Ziele:
  • Förderung des persönlichen Kontakts mit Frankreich,
  • Ermöglichen persönlicher Freundschaften und Gastgeberrollen,
  • Aufrechterhaltung der Motivation für die französische Sprache,
  • Gelegenheit zur Anwendung des im Unterricht Gelernten,
  • Erleben des französischen Alltags- und Familienlebens,
  • Kennenlernen des französischen Unterrichtswesens am Beispiel einer landesweit bekannten Internatsschule,
  • Kennenlernen einer bedeutenden französischen Stadt (Lyon war und ist u.a. Zentrum der französischen Seidenweberei),
  • Begegnung mit einer Stadt mit römischer Vergangenheit und damit die Vermittlung einer historischen Tiefenschicht, die Berlin nicht bieten kann.
Folgende Maßnahmen dienen diesen Zielen:
  • Psychosoziale Betreuung der Schüler vor Ort als Hilfestellung bei Fremdheitsgefühlen,
  • Kontakt zu den französischen Kollegen und Gastgeberfamilien,
  • Vermittlung bei Alltagskonflikten,
  • sprachliche und inhaltliche Aufarbeitung des Erlebten und Gesehenen vor Ort und nach der Rückkehr in die Schule.
Der Evaluierung dienen folgende Maßnahmen:
  • Individuelles Reisetagebuch der Schüler,
  • Auswertungsgespräche vor Ort,
  • Auswertungsgespräche nach der Rückkehr mit Eltern in Einzelfällen sowie im Rahmen der Fachkonferenzen.
Pfeil_rechts
Seitenanfang

3.5 Gewaltprävention

Die "Seniorpartner in School" (SiS) sind ausgebildete Mediatoren, die bei Konflikten von Schülern untereinander oder bei Konflikten von Schülern mit einem Lehrer hinzugezogen werden können. Sie schaffen die Rahmenbedingungen dafür, dass die an einem Konflikt Beteiligten in einem oder mehreren Gesprächen selbst Lösungen für ihren Konflikt finden. Bei beidseitigem Einverständnis der in den Streit verwickelten Parteien werden diese dann als Vermittler aktiv. Diese Methode hat sich an der Schule bisher bewährt. Termine können vorher vereinbart werden.
Darüber hinaus unterstützen sie die Schüler bei außerschulischen Problemen.
Insbesondere in der Mittelstufe verfügen die Schüler noch nicht über Strategien und Verhaltensmuster, um Konflikte zu schlichten oder sie zu vermeiden. Um ihnen und gleichzeitig auch allen anderen Unterstützung anzubieten, konnten die Senior Partner in School gewonnen werden; seit 2001 stehen die ausgebildeten Mediatoren den Schülern und Lehrern an allen Wochentagen in ihrem Raum in der ehemaligen Schulleitervilla zur Verfügung.
Zur Gewaltprävention und als vertrauensbildende Maßnahme dienen weiterhin Veranstaltungen mit Vertretern der Polizei, die regelmäßig mit den siebten Klassen durchgeführt werden.

3.6 Suchtprävention

Am Hermann-Ehlers-Gymnasium wird für Schüler ein Raucherausstiegskurs angeboten.
Der Kurs läuft über einen Zeitraum von zehn Wochen, der letzte hat am 14. Februar 2007 begonnen. Es beteiligen sich acht Schüler überwiegend aus der Klassenstufe 10. Um Schüler möglichst frühzeitig in die Suchtprävention einzubinden, wurde von der Fachkonferenz Biologie beschlossen, diese Thematik bereits in der Klasse 7 in den Biologieunterricht einzubeziehen.
Es beteiligen sich in diesem Schuljahr mehrere Klassen der Jahrgangsstufen 7 und 8 an dem Wettbewerb "Be smart, don't start". Ziel ist es, im nächsten Jahr alle Klassen dieser Jahrgangsstufe daran zu beteiligen.

In jedem Jahr wird in der Klassenstufe 8 eine zweistündige Veranstaltung zur Suchtprävention durchgeführt. Dabei kommen die Referenten z.B. aus der Charité oder dem Nichtraucherbund. Bei Fragen und Problemen von Schülern und Schülerinnen, Kollegen und Eltern zum Thema Sucht und Suchtprävention steht jederzeit die Kontaktlehrerin zu Gesprächen zur Verfügung.

Pfeil_rechts
Seitenanfang

4 Schulprofil Fremdsprachen

4.1 Das Sprachangebot

Es werden dem Schulprofil entsprechend insgesamt fünf Fremdsprachen unterrichtet:
  • Englisch als erste Fremdsprache,
  • Französisch, Italienisch oder Russisch als zweite Fremdsprache,
  • Italienisch, Französisch oder Latein als dritte Fremdsprache im Wahlpflichtbereich der achten Klassenstufe.
Bereits in der Spracherwerbsphase der Mittelstufe (Klassen 7 bis 10) wird in allen modernen Fremdsprachen mit einem Lehrwerk gearbeitet, das dem Aufbau von Grundwortschatz und Grammatik dient. Daneben unterstützt authentisches Material wie Texte oder audiovisuelle Medien den Erwerb von kommunikativen Fähigkeiten.
Das Fach Latein kann in der Oberstufe mit dem Latinum abgeschlossen werden.
Für die drei Fremdsprachen Englisch, Französisch und Russisch werden in der Oberstufe jeweils Grund- und Leistungskurse angeboten. Italienisch befindet sich im Aufbau (Das Schuljahr 2005/2006 war das erste Lernjahr als Wahlpflichtfach). Auch hier wird die Möglichkeit bestehen, das Fach in der Oberstufe bis zum Abitur zu belegen.

4.2 Unterrichtsprinzipien

Die Unterrichtsprinzipien in den modernen Fremdsprachen sind zum einen weitgehende Einsprachigkeit und zum andern die Ausrichtung auf aktive Sprachverwendung; spätestens ab dem 2. Lernjahr wird allenfalls die Regelfindung in der Grammatik noch auf Deutsch geleistet. Damit wird die Fremdsprache als Kommunikationsmittel zwischen Lehrern und Schülern und zunehmend auch unter den Schülern ernst genommen. Besonders für das Fach Russisch wird binnendifferenziert gearbeitet, da die Schüler hier oft einen sehr unterschiedlichen Kenntnisstand mitbringen.
Die Ausrichtung an den Kompetenzen beinhaltet, neben der Fachkompetenz auch Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenz zu fördern.
In den ersten Fremdsprachen Englisch und Französisch werden die Schüler ab Klasse 9 und insbesondere in Klasse 10 systematisch auf die Aufgaben des Mittleren Schulabschlusses vorbereitet. Dies umfasst besondere Übungen zum Hör- und Leseverstehen sowie die schriftliche Produktion in verschiedenen prüfungsrelevanten Textsorten, z.B. formellen und informellen Briefen. Dazu kommen die mündlichen Übungen in Dialogform entsprechend der Prüfungssituation.
In der Oberstufe wird ausschließlich mit authentischem Material gearbeitet; hier hält eine reich bestückte Bücherei Klassensätze von literarischen Werken sowie Sammlungen von Sachtexten zu den verschiedenen Themen der Rahmenlehrpläne bereit. Audiovisuelle Medien wie Spiel- und Dokumentarfilme, OH-Folien und Hörmaterialien stehen zur Verfügung und werden laufend ergänzt. In entsprechende Unterrichtseinheiten werden Internet-Recherchen und Teilnahme an Internet-Foren eingebunden.

Diese Fülle von Sprachen spiegelt sich nicht nur im Unterricht, sondern auch in den Zusatzaktivitäten, z.B. die Beziehungen zu Schulen im Ausland (siehe Abschnitt 3.4).

Pfeil_rechts
Seitenanfang

4.3 Ergänzende Aktivitäten

Weitere Aktivitäten des Fremdsprachenbereichs zur Begleitung und Ergänzung des Unterrichts liegen (neben der Pflege der Kontakte und des Austauschs mit ausländischen Schulen, vgl. Abschnitt 3.4) in der Wahrnehmung zahlreicher Sprachangebote in der Stadt. Dazu gehören z.B. Besuche englisch- und französischsprachiger Theater-, Kinoauführungen sowie Lesungen.
Die Fachschaft Englisch kooperiert mit dem John-F.-Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin und achtet auf die Angebote des British Council oder des Amerikahauses.
Die Fachschaft Französisch nimmt regelmäßig an der Cinefète des Institut Français sowie am Schülerprogramm des Internationalen Literaturfestivals Berlin teil. In Französisch beteiligen sich die Schüler der Leistungskurse mit ihren Beiträgen immer wieder erfolgreich an Wettbewerben der Verlage oder des Deutsch-Französischen Jugendwerks. Im Rahmen des Schriftsteller-Programms des bbi-Genshagen arbeiten sie in Schreibwerkstätten mit französischen Autoren. Seit 2002 wird jährlich der Apollinaire-Preis der Robert-Bosch-Stiftung für gute oder sehr gute Leistungen im Fach Französisch an eine Abiturientin oder einen Abiturienten vergeben.
Für die Fremdsprache Italienisch, die bis zum Schuljahr 2007/2008 als dritte Fremdsprache und ab dem Schuljahr 2008/2009 sowohl als zweite als auch als dritte Fremdsprache angeboten wird, gilt folgendes:
  • Entsprechend dem sprachlichen Schwerpunkt der Schule ermutigen wir die Schülerinnen und Schüler, auch im neuen Fach Italienisch die Präsentationsprüfung im Rahmen der Prüfungen zum mittleren Schulabschluss in der zweiten und dritten Fremdsprache abzulegen.
  • Um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die lebendige Kulturlandschaft Italiens zu vermitteln, werden Kinobesuche, beispielsweise im Rahmen des Kinofestivals Cinema Italia, durchgeführt. Ebenso sollen regelmäßig Besuche von Autorenlesungen, Theater- und Opernauführungen angeboten werden.
  • Eine Teilnahme an Schreibwettbewerben wird angestrebt, beispielsweise am Wettbewerb La mia Italia für Schüler der Sekundarstufe I. Aus allem ergibt sich, dass für die Schüler das Zusammenwachsen Europas und die Fragen der Globalisierung zeitnahe Themen sind.

4.4 Evaluation

Orientiert am Entwicklungsschwerpunkt "Präsentationstechniken auf der Basis fundierter Methodenkompetenz" ist ein Unterrichtsschwerpunkt in den Fremdsprachenfächern das Erlernen und Optimieren von Präsentationstechniken. Die entsprechenden Techniken werden anhand des verstärkten Einsatzes von Schülerpräsentationen mit Hilfe unterschiedlicher Medien geübt.

Evaluiert wird dieses Vorgehen zum einen an der Notwendigkeit sofortiger Rückkopplungen im Unterricht und zum andern über jahrgangsweise Auswertungen, z.B. an den Ergebnissen der entsprechenden "Prüfungen in besonderer Form". Aber auch auf der Basis von klassenweisen Vergleichen im Fachkollegium wird eine kontinuierliche Optimierung für möglich gehalten.

Pfeil_rechts
Seitenanfang

5 Der naturwissenschaftliche Schwerpunkt

5.1 Ziele

Das Hermann-Ehlers-Gymnasium hat sich für einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt entschieden.
Der Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern erfolgt auf der Grundlage eines problem- und handlungsorientierten Unterrichtskonzeptes, welches den Lernprozess der Schüler unterstützen soll. Dabei wird der Eigentätigkeit der Schüler, die z.B. durch Gruppen- und Partnerarbeit gefördert wird, verstärkt Rechnung getragen.
Der naturwissenschaftliche Unterricht orientiert sich am exemplarischen Vorgehen.
Die Auswahl der Inhalte und Kompetenzbezüge, soweit im Rahmenlehrplan vorgegeben, soll die Interessenlage und die Motivation der Schüler berücksichtigen. Damit sind die Inhalte weitgehend mit Alltagserfahrungen der Schüler verknüpft und mit anwendungsorientiertem Kontext versehen.
In besonderem Maße stehen dem naturwissenschaftlichen Unterricht Experimente zur Erkenntnisgewinnung zur Verfügung. Durch den Teilungsunterricht in den Fächern Chemie und Physik verfügt die Schule über kleine Lerngruppen, mit denen Schülerexperimente möglich sind. Das selbständige Experimentieren ist äußerst motivierend und lernwirksam. Die umfangreichen Physik-, Chemie- und Biologiesammlungen bieten eine Fülle von Möglichkeiten, in fast allen Fachgebieten Experimente durchführen zu lassen und geeignetes Anschauungsmaterial bereit zu stellen. Ein Schulgarten bereichert den praxisorientierten Teil des Biologieunterrichts.
Der Einsatz moderner Medien (Computer-Anwendungsprogramme und Internet) unterst ützt die Vermittlung von Kompetenzen. Der Computer ist nicht als Ersatz für Experimente gedacht, sondern dient auch als Ergänzung, z.B. dort, wo die experimentellen Möglichkeiten einer Schule aufhören.
Der naturwissenschaftliche Unterricht wird gestützt durch die Nutzung außerschulischer Lernorte, wie z.B. Universitätsinstitute, Museen usw. Im naturwissenschaftlichen Bereich bieten eine Reihe von Instituten Vorträge für Schüler sowie die Möglichkeit, in ihren Labors zu experimentieren und mit Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen, an.
Das damit verknüpfte erweiterte Unterrichtsangebot in den naturwissenschaftlichen Fächern soll folgende Zwecke erfüllen:
  • Die naturwissenschaftlichen Handlungskompetenzen der Schüler sollen gestärkt werden. Das bedeutet, dass die naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen im praktischen und theoretischen Bereich intensiver als sonst geübt werden können, um den Schülern "Werkzeuge" in die Hand zu geben, mit denen sie in der Lage sind, sich selbständig naturwissenschaftliche Kenntnisse anzueignen.
  • Besondere Bedeutung für die Motivation und den Lernprozess haben Schülerexperimente. Da diese in der Regel zeitaufwendig sind, besteht mit einem erweiterten Unterrichtsangebot die Möglichkeit, diese verstärkt durchzuführen. Der Umgang mit Geräten und Stoffen sowie das sachgerechte Experimentieren sollen den Schülern vertraut werden. Sie können dadurch einen wichtigen Schritt naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung nachvollziehen. Der angebotene Teilungsunterricht schafft optimale Voraussetzungen für Schülerexperimente.
  • Der Rahmenlehrplan wird durch wenige Lerninhalte ergänzt, wobei es nicht das Ziel ist, ein übermäßig großes Fachwissen aufzubauen, sondern hauptsächlich ein tieferes Verständnis für naturwissenschaftliche Vorgänge und Gesetze zu erlangen. Die zusätzliche Zeit soll zum Üben und Wiederholen genutzt werden, um damit die Handlungskompetenzen nachhaltig zu festigen.
  • Besonderer Wert wird auf einen anwendungsorientierten Kontext gelegt. Die Lebenswelt der Schüler soll bei der Behandlung der Lerninhalte weitgehend einbezogen werden, um die Motivation zu fördern.
  • Die Einrichtung eines Seminarkurses mit naturwissenschaftlicher Ausrichtung trägt dem Schwerpunkt auch in der Oberstufe Rechnung.
  • Durch die naturwissenschaftliche Ausrichtung sollen mehr Schüler für Physikund Chemie-Leistungskurse motiviert werden.
Pfeil_rechts
Seitenanfang

5.2 Evaluationsziele

Die im Rahmenlehrplan benannten Handlungskompetenzen sind Vorgaben für die Evaluation. Um dem Leitbild der Schule Rechnung zu tragen, wird die Evaluation folgende Fragen zu beantworten haben:
Welche Fortschritte haben die Schüler bei der Selbstorganisation ihres Lernprozesses gemacht?
5.2.1 Physik
Die Schüler bekommen ein Problem gestellt, das sie individuell lösen sollen, wobei eine experimentelle Lösung angestrebt werden soll. Von den Schülern wird ein strukturiertes und sachlogisches Vorgehen erwartet, das sie ausführlich, verständlich und nachvollziehbar protokollieren. Die aus den Versuchsbeobachtungen gezogenen Schlüsse sollen zu einem Ergebnis führen. Durch Messung erhaltene physikalische Größen sollen fachgerecht dargestellt (Tabelle, Diagramm) und ausgewertet werden.
Am Ende kann ein Referat oder Bericht über ihre Arbeit erfolgen. In den "Normalklassen" werden verstärkt Hilfen bei der Problemlösung angeboten. Den Schülern soll dabei nicht die Denkarbeit abgenommen werden. Durch zusätzliche Fragestellungen und Informationen soll ein Misslingen der Problemlösung verhindert werden.
In der Schwerpunktklasse bedeutet eigenständiges Arbeiten, dass die Problemstellung offen erfolgt und keine kurzschrittigen Hilfen vom Lehrer angeboten werden. Hilfen sollten sich die Schüler aus der zur Verfügung stehenden Literatur besorgen. Da dieses Vorgehen einen langfristigen Lernprozess voraussetzt, kann man frühstens am Ende der 8. Klasse diese Methodenkompetenz erwarten.
5.2.2 Chemie
Wie auch im Fach Physik steht die experimentelle Lösung von Problemen im Vordergrund der pädagogischen Arbeit. Sachgerechtes Experimentieren und wissenschaftliches Auswerten mit der dazugehörigen Protokollierung wird von den Schülern erwartet. Die Anwendung der chemischen Formelsprache ist notwendige Voraussetzung für die Beschreibung chemischer Vorgänge.
5.2.3 Biologie

Die Schüler sollen biologische Probleme teilweise selbständig erfassen. Mit Hilfe von Informationsmaterial, das eigenständig beschafft werden kann, sollen die Probleme gelöst und die Ergebnisse strukturiert und fachsprachlich richtig dargestellt werden.

Pfeil_rechts
Seitenanfang

6 Die Sonderlehrgänge

Die Besonderheit am Hermann-Ehlers-Gymnasium ist der zweijährige Lehrgang zum Erwerb der Hochschulreife für erwachsene Aussiedler, kurz: Sonderlehrgang. Er ist ein herausragendes Beispiel für eine gelungene Integration in die Gesellschaft.
Der offzielle Name dieses Lehrgangs, den es in Berlin nur am Hermann-Ehlers-Gymnasium gibt, lautet Sonderlehrgang zum Erwerb der Befähigung zum Hochschulstudium für Aussiedler. Er wird aufgrund einer Vereinbarung der Kultusministerkonferenz nicht nur in Berlin, sondern auch in den meisten anderen Bundesländern angeboten. Es handelt es sich bei ihm um eine Einrichtung für spät ausgesiedelte
Erwachsene und sog. Kontingentflüchtlinge, die in ihrem Herkunftsland bereits mindestens ein Studienjahr an einer Hochschule absolviert haben. Übersteigt die Zahl der Ausbildungsplätze die Zahl der Bewerber, die diese Voraussetzungen erfüllen, können auch Bewerber mit einem sog. Attestat, einem Abschlusszeugnis ihres Herkunftslandes, aufgenommen werden, sofern es von der Zeugnisanerkennungsstelle als Realschulabschluss anerkannt wird. Diese Bewerber durchlaufen ein Auswahlverfahren mit der Folge, dass nur die Bewerber mit den besten Durchschnittsnoten aufgenommen werden.
Vorausgesetzt wird ein Intensivsprachkurs, der in der Regel zehn Monate dauert und mit der Qualifikation Mittelstufe II (C1) abschließt. Die meisten Schüler absolvieren ihn bei der Otto-Benecke-Stiftung, deren ausdrücklicher Zweck u.a. die Betreuung von Spätaussiedlern ist.
Im Gegensatz zum herkömmlichen Kurssystem wird diese Schülergruppe - es handelt sich in der Regel um junge Erwachsene - in Klassenverbänden unterrichtet. Die Schüler haben auch keine Wahlmöglichkeit bei den Unterrichtsfächern. Pflichtfächer für alle sind ausschließlich Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik und Politikwissenschaft, die dafür in höherem Stundenumfang unterrichtet werden. Beispielsweise erhalten die Schüler zwölf Stunden Deutschunterricht. Damit werden zum einen sprachliche Rückstände, die trotz des vorausgesetzten Sprachkurses noch vorhanden sind, aufgeholt. Zum andern ist diese Intensität wegen der nur zweijährigen Dauer des Sonderlehrgangs erforderlich. Entsprechendes gilt für die Fächer Englisch und Politikwissenschaft, die jeweils sechsstündig unterrichtet werden.
Die Abschlussprüfungen für die allgemeine Hochschulreife bestehen aus einem schriftlichen Teil in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Hinzu kommt eine mündliche Prüfung in mindestens einem Fach.

Bisher haben weit mehr als 500 Teilnehmer in Berlin den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen.

Pfeil_rechts
Seitenanfang

7 Entwicklungsvorhaben

7.1 Methodischer Schwerpunkt Präsentation

Getreu dem Leitbild der Erziehung zum selbstständigen Menschen wird angestrebt, dass möglichst bald jede Schülerin und jeder Schüler in jedem Fach in jedem Halbjahr eine mediengestützte Kurzpräsentation erbringt. In der Mittelstufe werden die Präsentationen fünf Minuten, ab der 11. Klasse 10 Minuten dauern, entsprechend einem Aufgabenteil in der mündlichen Abiturprüfung. Unterstützt von Formblättern wird der Schüler ab Klasse 7 trainiert, in Fragen der Themenfindung, Schwerpunktsetzung, Reduktion und Analyse entscheidungsfähig zu werden. Alle Schüler üben sich bei jeder Präsentation anhand eines Kriterienkatalogs in ihrer Beurteilungsfähigkeit.
Diese Fähigkeiten werden zunehmend von Klasse 7 bis 10 eingeübt: Eigenständigkeit der Themenfindung, detaillierte Recherche, Materialeinsatz, Medieneinsatz und Analyse. Dabei werden einzelne Aspekte in den unterschiedlichen Jahrgangsstufen folgendermaßen betont:
  • In der 7. Klasse wird in die differenzierte Recherche eingeführt. Ebenso werden hier die Grundlagen für kommunikative Kompetenzen gelegt, indem bei den freien Vorträgen auf laute, deutliche Aussprache und angemessene Sprachebene geachtet wird. Ubungen zum angemessenen Einsatz der Körpersprache sollen die Kontrolle über Mimik und Gestik steigern und den Kontakt zu den Zuhörern erleichtern.
  • In der 8. Klasse werden zudem die Möglichkeiten der Materialauswahl und seiner effektiven ansprechenden Darbietung entwickelt. Alle Teile des Vortrags sollten zunehmend sicher von anschaulichen Beispielen unterstützt werden, an denen Behauptungen nachgewiesen werden können. Der Schwerpunkt wird hier im allgemeinen noch auf der Zusammenstellung von etwa 3 bis 5 sinnvollen Abbildungen liegen.
  • In der 9. Klasse wird der differenzierte Medieneinsatz entwickelt. Die Schülerinnen und Schüler werden lernen, zunehmend computergestützte Präsentationstechniken einzusetzen und aus den unzähligen Möglichkeiten des Mediums einige wenige für eine Kurzpräsentation auszuwählen, die diese bestmöglich unterstützen. Die Übungen zur Auswahl von Bildmaterial in der 8. Klasse sollte hierfür sehr förderlich sein.
  • In der 10. Klasse wird verstärkt darauf geachtet, dass die Schülerinnen und Schüler in ihren Vorträgen durch treffsichere Analysen zu einem begründeten Urteil in den Fragen kommen, die sie im Rahmen ihres selbst gewählten Themas stellen.
Sie haben nunmehr seit drei Jahren mit Hilfe von Kriterienkatalogen evaluieren geübt und sollten in der Lage sein, Stärken und Schwächen einer Präsentation, auch der eigenen, sicher zu erkennen und ggf. Verbesserungsvorschläge zu machen. Sie sollten gelernt haben, ihre Äußerungen stets konstruktiv zu gestalten, so dass ihre Vorschläge leichter angenommen werden können und Kränkungen vermieden werden. Diese Dialogfähigkeit wird sie unmittelbar auf die Prüfungen zum MSA vorbereiten. Die bis Klasse 10 geübten Verfahren werden in der Oberstufe weiter intensiviert mit dem Ziel der erfolgreichen Absolvierung der 5. Prüfungskomponente im Abitur.
  • Die Schüler werden bei der Planung ihrer Präsentation stärker unterstützt und beraten.
  • Während der vier Qualifikationsphasen werden pro Schüler mindestens vier Präsentationen angestrebt.
  • Die Evaluation erfolgt durch den Vergleich der Arbeitsergebnisse im Rahmen der 5. Prüfungskomponente.
  • Das Informationsmaterial und der Beratungsdokumentationsbogen werden im Schuljahr 2008/09 optimiert.
Pfeil_rechts
Seitenanfang

7.2 Entwicklung der Teamarbeit

Die geplante Entwicklung der Teamarbeit - einerseits für die Lehrerinnen und Lehrer, andererseits für die Schülerinnen und Schüler - veranschaulichen die folgenden Übersichten.

Optimierung der Teamarbeit der Lehrer
  • Verantwortlich:   Kollegium
  • Ist-Zustand :   Fachinterne und fachübergreifende Teambildungen
  • Ziel:   Verstärkte systematische Bildung von Teams zu unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten, Optimierung der Teamarbeit, Verbesserung der Kommunikation und der Absprachen untereinander unter Einbeziehung der Schüler, Ökonomisierung der Erstellung von Unterrichtsmaterialien.
  • Maßnahmen:    Absprachen innerhalb der Fachkonferenzen zur Formulierung fachinterner und fächerübergreifender Arbeitsvorhaben und Projekte, verstärkte Erstellung von Arbeitsmaterialien im Team, Kommunikation zwischen den Fachbereichsleitern zur Koordination der Projekte, Information der Schüler, begleitende Betreuung der Projekte von Lehrern aus unterschiedlichen Fachbereichen.
  • Zeitplanung:    ab sofort
  • Evaluation:    verstärktes Anlegen von Ordnern mit Unterrichtsmaterialien, Dokumentation der Projekte von Schülern/Lehrern.
Optimierung der Teamarbeit der Schüler
  • Verantwortlich:   Lehrer und Schüler
  • Ist-Zustand:   Fachinterne und fächerübergreifende Teamarbeit der Schüler
  • Ziel:    Systematische Ausweitung der Teamarbeit der Schüler, Optimierung der Qualität der Teamarbeit, Verbesserung der Selbständigkeit, Zielgerichtete Anwendung im Unterricht und in der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Projekten, Klassen- und Kursfahrten sowie Präsentationen in Teams in verstärktem Umfang, Systematische Anwendung im Bereich SOL2.
  • Maßnahmen:    Planung, Durchführung und Auswertung von Projekten zu Klassen-, Kurs- und Projektfahrten im Team obligatorisch unter Anleitung der betreuenden Lehrer, Einsatz der Teamarbeit im Unterricht, vorrangig im Rahmen von SOL.
  • Zeitplanung:    ab sofort
  • Evaluation:    Dokumentation durch die Schüler, Schülerpräsentationen, Feedback.

7.3 Interne und externe Kommunikation

Um ein positives Schulbild nach außen zu tragen, besteht eine AG Öffentlichkeitsarbeit aus ca. acht Personen, je zwei bis drei Vertreter der Eltern, Schüler und Lehrer.
Die Gewinnung von interessierten Schülern und das öffentliche Interesse hängen entscheidend von der Öffentlichkeitsarbeit ab. Daher ist das Augenmerk zukünftig verstärkt auf interne und externe Kommunikation zu richten.
So hat der Förderverein mit der GEV ein Informationsblatt in Form eines Flyers herausgegeben und an interessierte Eltern am "Tag der offenen Tür" verteilt; dieser soll ständig aktualisiert werden. Zur Verbesserung des Informationsflusses innerhalb der Schule sollen die Aktivitäten Selbstorganisiertes Lernen an geeigneten Stellen im Gebäude stärker präsentiert werden (Stell- oder Pinnwände der Fachbereiche, Schwarzes Brett für allgemeine Schulnachrichten etc.).

Regelmäßige Veröffentlichungen über die zahlreiche Veranstaltungen der Schule auf politischem und kulturellem Gebiet werden angestrebt, und zwar durch Lancierung von Pressemitteilungen und die regelmäßige wöchentliche Aktualisierung der Homepage.

Pfeil_rechts
Seitenanfang

8 Ergebnisse von Abschlüssen

Die Durchschnittsergebnisse im Abitur der letzten Jahre ergibt das folgende Bild.
Jahr 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008
Durchschnittsnote 2,7 2,5 2,7 2,6 2,6 2,7 2,5

Damit liegt die Hermann-Ehlers-Schule im Mittelfeld der Berliner Gymnasien. Dieses Ergebnis stellt zufrieden. Dennoch wird eine Verbesserung der Resultate angestrebt.
Zu den Prüfungsergebnissen im Mittleren Schulabschluss (MSA) kann derzeit keine Entwicklung festgestellt werden, da diese Prüfung erst einmal abgenommen wurde.
Im Januar 2006 haben alle Schüler den Prüfungsteil im mittleren Schulabschluss bestanden.
Der Notendurchschnitt bewegt sich in einem Bereich zwischen 2,4 (Prüfung in besonderer Form bzw. Präsentationsprüfung) und 3,6 (Mathematik).
In den vergangenen Jahren gab es folgende Durchschnittsergebnisse der Abiturprüfungen des Sonderlehrgangs.
Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 2008
Durchschnittsnote 2,3 2,1 2,3 2,3 2,2 2,2

 

Pfeil_rechts
Seitenanfang

9 Projekte

Die Hermann-Ehlers-Schule veranstaltet regelmäßig Projekttage für die Schüler aller Klassenstufen. Die Themen der jeweiligen Projekttage werden von Schülern und Lehrern gemeinsam ausgewählt und vorbereitet, so dass sie lebensnah, praxisbezogen und schülerorientiert sind. Es werden dazu auch Referenten aus verschiedenen Bereichen eingeladen. Der Fachbereich Sport führt jedes Jahr Sportprojekttage durch. Die Schüler entscheiden sich für eine Sportart, die sie dann unter Anleitung durchführen. Dabei können sie auch neue Sportarten, wie z.B. Unihockey, Karate, Tai Chi, Yoga, Aerobic und Streetdance, kennen lernen. Die Projekttage schließen mit sportlichen Wettbewerben.
Bereits mehrjährige Tradition besitzt die Streetballnight, ein basketballähnlicherWettbewerb, der einmal pro Jahr an einem Freitagabend stattfindet. Nicht zuletzt wegen der musikalischen Untermalung während des gesamten Spieleabends findet er wachsenden Anklang in der Schülerschaft.
Für alle 7. Klassen soll ein mindestens dreitägiges Sozialkompetenztraining in der Bildungsstätte der Sportjugend angeboten werden. Das Projekt trägt den Titel: "Wir werden ein Superteam".
Unter der Anleitung von geschulten Trainern arbeiten die Schüler im Rahmen von Projektunterricht zu den Schwerpunkten Kooperation, Interaktion, Teamarbeit, Kommunikation, Vertrauenserhalt in Risikosituationen, Selbstorganisation, Stress und Entspannung. Im Verlauf dieser Arbeit lernen sie unterschiedliche Arbeitsformen wie Partnerarbeit, Teamarbeit, Gruppenarbeit kennen.

 

Pfeil_rechts
Seitenanfang

10 Tag der offenen Tür

Einmal jährlich findet ein "Tag der offenen Tür" statt. Unter dem Motto "Anfassen und Mitmachen" wird den Schülern aus den Grundschulen und ihren Eltern die Möglichkeit gegeben, die Hermann-Ehlers-Schule kennenzulernen. Ein umfangreiches Programm, das vom Kollegium und den Schülern aufgestellt wird, bietet einen guten Einblick in das Schulleben.
Das sprachliche Profil und der naturwissenschaftliche Schwerpunkt der Schule werden dann durch die Präsentation ihrer Fächer besonders herausgestellt, wobei nicht nur unterrichtlichen Aktivitäten, sondern auch dem Schüleraustausch mit Lyon, Eton und Cassino breiter Raum gewidmet wird.
Mitmachen können die Schüler insbesondere in den naturwissenschaftlichen Fächern, die sich u.a. durch eine Reihe kleiner Experimente vorstellen. Mitgemacht werden kann auch in allen Kunst- und Werkprojekten in den Räumen des Kunstbereichs sowie der Dunkelkammer neben dem Physikraum. Dies alles geschieht unter der betreuten Anleitung seitens kundiger Schüler. Selbständig können die Gäste kleine Versuche durchführen und einen ersten Kontakt zur Arbeitsweise dieser Fächer bekommen. Eindrucksvolle Schauversuche in Chemie und Physik runden den Rahmen der naturwissenschaftlichen Präsentation ab.
Klassen, Oberstufenkurse und Arbeitsgemeinschaften bieten eine Fülle von Informationen und Aktivitäten an. Dabei können sich die jungen Gäste an Spielen, Quiz und Computeranimationen beteiligen. Nicht zu vergessen sind die vielen Arbeitsgemeinschaften, die durch interessierte und motivierte Schüler in vielfältiger Weise vertreten werden. Insbesondere ist die Theater-AG, die kleine Szenenausschnitte präsentiert, erwähnenswert. Auch die Schüler der Musik-Arbeitsgemeinschaften bieten einen Ausschnitt aus ihrem Repertoire.
Die Schulleiterin, alle Kolleginnen und Kollegen sowie Eltern- und Schülervertreter stehen während der gesamten Veranstaltung den Eltern für Beratungen und zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Ergänzend dazu hospitieren Sechstklässler der benachbarten Grundschulen an einem Tag in den 7. Klassen. Sie erhalten auf diese Weise einen Eindruck von der Arbeit an einem Gymnasium.
Alle am Schulleben Beteiligten sind sich bewusst, dass sich das Bildungssystem ständig ändert. Das neue Schulgesetz schreibt eine enge Zusammenarbeit aller Schulgremien vor. Von der Schulleitung und dem Kollegium der Hermann-Ehlers-Schule wird diese ausdrücklich gewünscht und gefördert.

Pfeil_rechts
Seitenanfang
 


   
© ALLROUNDER & Hermann-Ehlers-Gymnasium