Kurze Wege  

   

Chemie

Kursfahrt Chemie nach Hamburg

Auch in diesem Jahr fand wieder im Januar für den Leistungskurs Chemie eine Kursfahrt nach Hamburg statt. Hier informierten sich zukünftige Chemiker, Mediziner und Pharmazeuten über das naturwissenschaftliche Studium in der Universität Hamburg. Ein Highlight war die Führung durch das Institut für physikalische Chemie. An den folgenden Tagen besuchten wir Tätigkeitsfelder von Chemikern, darunter den Betrieb Schülke (Desinfektions- und Pflegeprodukte) und die Erdölraffinerie in Hamburg.

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Tag der offenen Tür

Chemie

Auch der Fachbereich Chemie hatte am Tag der offenen Tür 2017 viel zu bieten.

Unsere kleinen Gäste durften unter der fachkundigen Anleitung der Leistungskursschüler und Zehntklässler selbständig Experimente durchführen.

Welcher Stoff ist es?

Des Weiteren zeigte der Wahlpflichtkurs Chemie sein Können mit Schauexperimenten zum Staunen:

Wie kommen Blitze in ein Reagenzglas?

Kann Brot explodieren?

 

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Projekttag Chemie

In der Klasse 8 beginnt am Hermann-Ehlers-Gymnasium der Chemie-Unterricht. Aber was ist eigentlich Chemie?

Am 06.09.2016 fand nun zum zweiten Mal der Projekttag Chemie am Hermann-Ehlers-Gymnasium statt. Im Chemieunterricht wird experimentiert. Es ist jedoch nicht so einfach und kann auch gefährlich sein. Deshalb erlernen die Schüler Verhaltensweisen und den Umgang mit Laborgeräten.

Weiterlesen: Projekttag Chemie Klasse 8

Aufteilung der Pflichtbereiche auf die einzelnen Jahrgangsstufen im Fach Chemie:

 

Jahrgangsstufe 8

 

In der 8. Klasse werden folgende Pflichtbereiche behandelt:

 

1.         Stoffeigenschaften und Stofftrennung                                                                

2.         P1 (Feuer)                                                                                                                     

3.         P 2 (Luft)                                                                                                                

4.         P3 (Wasser)

 

            Der Unterricht erfolgt zwei stündig pro Woche.

     

Jahrgangsstufe 9/10

 

In der 9. Klasse werden folgende Pflichtbereiche behandelt:

 

1.  P 4 (Schätze der Erde)*                                                                                               

2.  P 5 (Ordnung in der Vielfalt der Elemente)*                                                                       

3.  P 6 (Quantitative Betrachtung)*                                                                                             

* Themen aus 7 / 8                                                                                                  

4.  P 1 (Säuren und Laugen)                                                                                            

5.  P 2 ( Salze)

 

            Unterricht erfolgt zweistündig pro Woche.

           

In der 10. Klasse werden folgende Pflichtbereiche behandelt:

 

1.  P 3 (Kohlenwasserstoffe)                                                                                             

2.  P 4 (Alkohole)                                                                                                                     

3.  P 5 (Kohlenhydrate)                                                                                                     

4.  P 6 (Alkansäuren)                                                                                                        

5.  P 7 (Aminosäuren und Eiweiße)                                                                                 

6.  P 8 (Ester – Fette –Seifen)                                                                                           

7.  P 9 (Kunststoffe)

 

            Unterricht erfolgt zweistündig pro Woche.

 

            Je nach Zeitbedarf können Wahlgebiete behandelt werden.

 

Bewertungsmaßstäbe für den naturwissenschaftlichen Unterricht in der Sek 1

 

1.         Benotete schriftliche Lernerfolgskontrollen (BsL)

 

  • bis zu zwei Arbeiten (BsL) pro Halbjahr
  • Termin wird den Schülern vorher bekannt gegeben
  • Dauer: max. 45 min. (In der 10. Klasse ist auch eine 90 min. BsL möglich)
    • Inhalt:  Stoff von ca. 5 bis 7 Wochen Unterricht
    • Benotung: Die Note aus einer BsL geht zu 15 bis 20 % in die Gesamtnote ein.
    • Die Noten aus zwei BsLs gehen zu 30 bis 40 % in die Gesamtnote ein.
  • Bei gehäuften Verstößen gegen die sprachliche Richtigkeit und der äußeren Form werden bis zu 10% der erreichbaren Bewertungs-einheiten (Punkte) abgezogen.

 

2. Mündliche und sonstige Leistungen

 

Die Note setzt sich zusammen aus den Benotungen 

  • der Mitarbeit im Unterricht
  • den Bearbeitungen von Aufgaben
  • Arbeit in Stillarbeitsphasen
  • der Wiederholung von Unterrichtsstoff
  • der Durchführung von Schülerexperimenten
  • gegebenenfalls die Note des Hefters
  • den Hausaufgaben

                                               Schriftliche Hausarbeitskontrollen (Hak)

  • Kann jederzeit unangemeldet geschrieben werden.
    • Dauer: ca. 10 bis 15 min.
    • Stoff bezieht sich auf die Hausarbeit bzw. den Inhalt der letzten Unterrichtsstunde.
    • Benotung: Note geht in die mündliche Mitarbeit ein.

 

3.         Klassenarbeiten im Wahlpflichtunterricht

 

  • Mindestens eine Arbeit pro Halbjahr (max. zwei Arbeiten)
  • Dauer:  45 bis 90 min.
  • Benotung: Die Noten aus den schriftlichen Arbeiten gehen bis zur Hälfte in die Gesamtnote ein (bei einer Arbeit ca. 1/3 der Gesamtnote).

 

 

- 1 -

 

Schulinternes Curriculum                                                                                Fach:  Chemie

 

Klasse   8

 

Inhaltliche Schwerpunkte

Inhalte

Schüleraktivitäten und Kompetenzen

Zeitbedarf

U.std.

Fächerübergreifende Bezüge

Entwicklungsschwerpunkt

(Präsentation)

Evaluation

Stoffeigenschaften

Stofftrennung

Ausgewählte chem. und phys. Eigenschaften werden zur Charakterisierung von Stoffen herangezogen. Vergleich und Diskussion von exp. mit theor. Daten.

Anwendung versch. Trennverfahren auf vorgegebene Stoff-gemische

S. beschreiben eine Destillationsapparatur.

S. erläutern den Vorgang der fraktionierten Destillation.

S. protokollieren ein Experiment zur Stofftrennung.

S. vergleichen Suspension, Emulsion und Lösung.

 

 

10

Trennverfahren im Haus-halt

 

(Feuer)

P1

Oxidations- und Reduktionsrkt., Einführung des Energie-begriffs und Bedeutung bei chem. Rkt., Erhaltung der Masse

S. beschreiben die Stoffveränderungen bei Oxidations- und Reduktionsvorgängen.

S. definieren die Begriffe „Aktivierungsenergie“ und „Reaktionsenergie“.

S. beschreiben ein Experiment zum Gesetz der Erhaltung der Masse.

S. erörtern die Gefahren beim Löschen von Fettbränden.

 

 

10

Bio: Ernäherung

Ph.: Verbrennung in Öfen

nfertigung von Versuchsprotokollen

Kontext bezogene Aufgaben zu Verbrennungsvorgängen im Alltag

 

(Luft)

P2

Zusammensetzung der Luft und deren Verschmutzung wird mit Hilfe des Stationenlernens erarbeitet.

S. beschreiben ein Experiment zum Nachweis der Luftbestandteile.

S. benenne die Ursachen und die Auswirkungen

verschiedener Luftschadstoffe.

S. diskutieren die Gefahren durch die Luftschadstoffe.

 

5

Bio.: Einfluss der Luftqualität auf Atmung und Krankheiten

S. sollen zum Thema Luftverschmutzung in Diskussionsrunden gewonne Einsichten krit. bewerten.

- 2 -

 

Inhaltliche Schwerpunkte

Inhalte

Schüleraktivitäten und Kompetenzen

Zeitbedarf

U.std.

Fächerübergreifende Bezüge

Entwicklungsschwerpunkt

(Präsentation)

Evaluation

(Wasser)

P 3

S. planen Experimente zur Untersuchung der Eigenschaften des Wassers, stellen Hypothesen auf und diskutieren die

Ergebnisse in Gruppen.

Einführung eines Atommodells zur Veranschaulichung der   chem. Bindung am Beispiel des Wassers.

Kommunikation über Bedeutung des Wassers aus techn. und ökologischer Sicht.

S. beschreiben ein Experiment zur Zerlegung des Wassers in seine Elemente.

S. erläutern die Bedeutung des Wassers.

S. erörtern die Abwasserproblematik.

 

 

10

Bio.: Wasser als Lebens-raum

Ph.: Wasserstoff als Energieträger

Exkursion: Wasser- und Klärwerk

Vortragen von selbständig recherchierten

Umweltdaten. Schüler lernen Schülern.

(Schätze der Erde)

P 4 

Metalle werden durch die Expertenmethode eingeführt.

Redoxreaktionen werden im Schülerexp. durchgeführt, wobei Wert auf erweiterte selbständige Planung gelegt wird.

S. beschreiben die Gewinnung von Metallen aus Erzen.

 

 

10

 

 

Ek.: Bodenschätze

Kooperation in der Gruppe, sowie fachlich exakte Ausdrucksweisen sollen gestärkt werden.

 

 

Klasse   9

 

 

Inhaltliche Schwerpunkte

Inhalte

Schüleraktivitäten und Kompetenzen

Zeitbedarf

U.std.

Fächerübergreifende Bezüge

Entwicklungsschwerpunkt

(Präsentation)

Evaluation

(PSE)

P 5 (aus 7/8)

Kern-Hülle-Modell wird eingeführt, Zusammenhang: Bau der Atome – Stellung im PSE werden in den hist. Kontext gestellt und abgeleitet.

S. erläutern den Zusammenhang zwischen dem Bau der Atome und der Stellung der Elemente im Periodensystem.

 

 

10

Ge.: Bedeutende Chemiker

 

 

- 3 -

 

Inhaltliche Schwerpunkte

Inhalte

Schüleraktivitäten und Kompetenzen

Zeitbedarf

U.std.

Fächerübergreifende Bezüge

Entwicklungsschwerpunkt

(Präsentation)

Evaluation

Quant. Verhältnisse

P 6 (aus 7/8)

Quantitative Verhältnisse beim Ablauf chem. Rkt.

Molmassen, Molvolumen ....

 

 

5

Ma.: Proportionale Zu-ordnungen

 

Säuren und Laugen

P 1

Wichtige Säuren und Laugen aus dem Erfahrungsbereich der Schüler herstellen und ihre Eigenschaften im Vergleich herausarbeiten.

Indikatoren, pH-Wert und Neutralisation

S. beschreiben die Herstellung von Säuren und Laugen.

S. erörtern die Problematik des „sauren Regens“.

S. protokollieren ein Experiment zur Neutralisationstitration.

 

 

15

Bio.: Magensäure

 

Bas. und saure Reinigungs-mittel

Anfertigung von Versuchsprotokollen mit verstärkter Betonung auf eine selbständige Auswertung der Ergebnisse. Kontextbe-zogene Aufgaben.

Salze

P2

Aufbau, Eigenschaften und Gewinnung von Salzen wird als Projekt am Beispiel des Kochsalzes vermittelt.

S. recherchieren Sachverhalte selbständig in unterschied-lichen Quellen, dokumentieren und präsentieren ihre Ergeb-nisse. In anschließenden Diskussionen argumentieren sie korrekt und folgerichtig.

S. beschreiben die Gewinnung von Kochsalz.

S. erläutern mit Hilfe des Kern-Hülle-Modells die Bildung einer Ionenbindung.

S. beschreiben den Kalkkreislauf.

S. erläutern das Problem der Wasserhärte.

 

 

15

Bio.: Mineralstoffbedarf der Pflanzen

 

 

Mitschüler beurteilen vorgestellte Präsentationen, herausgearbeitete Vor- und

Nachteile sollen eigene Präsentations-fähigkeiten verbessern.

 

 

 

 

 

 

 

 

- 4 -   

 

Klasse   10

 

Inhaltliche Schwerpunkte

Inhalte

Schüleraktivitäten und Kompetenzen

Zeitbedarf

U.std.

Fächerübergreifende Bezüge

Entwicklungsschwerpunkt

(Präsentation)

Evaluation

Kohlenwasserstoffe

P 3

S. planen Experimente zur Identifizierung von Erdgas. Alkane als Grundbaustein des Erdöls. Erweiterung ihres Abstraktionsvermögens am Beispiel der Isomerie.

Verbrennung versch. KWs, Erdgas, Benzin, Diesel.

S. beschreiben Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung von Erdöl.

S. erläutern die Bedeutung von Erdöl und Erdgas.

S. begründen die Eigenschaften von KWS mit Hilfe der Molekülstruktur.

 

 

15

Prinip des Otto-Motors,

Unterschiede zum Diesel-motor, Treibhaus-Effekt

Alternative Energieformen

Krit. Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen und publizistischen Bei-trägen

Alkohole

P 4

Hausversuch zur alkohol. Gärung, Destillation (Übertragung vom Laborversuch auf großtechnische Verfahren)

Mehrwertige Alkohole

S. beschreiben die Gewinnung von Ethanol.

S. begründen die Eigenschaften der Alkanole mit Hilfe der Molekülstruktur.

S. diskutieren die Gefahren des Alkoholkonsums.

 

 

8

Bio.: Wirkung des Alkohol im menschlichen

Körper (Alkoholismus)

Sprengstoffe, Frostschutz

Referate in unterschiedlichen Präsen-tationsformen

Kohlenhydrate  *

P 5

Charakterisierung der Stoffklassen  (Glucose, Fructose, Saccharose, Stärke, Cellulose)

 

8

 

Bio.: Ernährung

Sport: Glucosespeicher

 

Alkansäuren

P 6

Redoxreaktionen an versch. Alkoholen als S.experimente mit entsprechender Planung und Erarbeitung der Unterschiede.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede von org. und anorg.

Säuren (Klasse 9)

S. begründen, dass z.B. Essigsäure eine typische Säure ist.

 

 

6

Essigsäure im Haushalt

Erweiterung der Schülerkompetenz in Bezug auf Auswertung von Experimenten.

Aminosäuren und Eiweiße P 7*

An Hand vorgegebener Texte erarbeiten die S. das Aufbau-prinzip der Eiweiße.

 

7

Bio.: Haare, Eier

Textverständnis üben

- 5 -  

 

Inhaltliche Schwerpunkte

Inhalte

Schüleraktivitäten und Kompetenzen

Zeitbedarf

U.std.

Fächerübergreifende Bezüge

Entwicklungsschwerpunkt

(Präsentation)

Evaluation

Ester – Fette – Seifen

P 8

In Gruppenarbeit werden versch. künstl. Aromastoffe her-gestellt und Unterschied zu den natürlichen Aromastoffen herausgearbeitet.

Kernseife als Reinigungsmittel (Bearbeitung hist. Texte)

S. protokollieren die labormäßige Herstellung eines Esters.

S. erläutern die Bedeutung einiger Ester.

S. beschreiben die Zusammensetzung moderner Waschmittel und erklären die Funktion ausgewählter Inhaltsstoffe.

 

 

8

Bio.: Geschmackssinn

Die Ergebnisse der Gruppenarbeit werden vor der Klasse präsentiert.

Kunststoffe   *

P 9

Der Weg des Joghurtbechers vom Ausgangsstoff bis zum Recycling

 

8

Umwelt- und Energiebi-lanzen ausgewählter Kunststoffe

S. stellen Produktionswege wichtiger Gegenstände aus Kunststoff vor

(PVC-Rohre, PE-Flaschen....), indem sie geeignete Präsentationsformen wählen.

 

 

*  Falls genügend Zeit vorhanden ist, können diese Themen behandelt werden.

 

Ordnung schaffen in der Welt der kleinsten Teilchen...

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