Hommage an Kleist  

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 Kleist-Veranstaltung im Wrangelschlösschen

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Heinrich von Kleist hatte ein kurzes und bewegtes Leben. Um auch noch 200 Jahre nach seinem Tod die Genialität seiner Literatur zu entdecken, vereinte sich das Hermann-Ehlers-Gymnasium mit dem Droste-Hülshoff-Gymnasium. Die Deutsch- Leistungskurse begannen also eine Reise in die Welt des Irrationalen, des Emotionalen und des Kranken – des Heinrich von Kleist.

Mit dem außerordentlichen Engagement von Herrn Schütz (HES), der Kooperation mit Frau Lammert und dem Musikfachbereich des Droste-Hülshoff-Gymnasiums konnte ein wunderbarer Abend ermöglicht werden. Die Schüler verfassten ein Medley der Kleistschen Arbeiten.

Das Spektrum der Hommage reichte von „Amphitryon“ über die „Marquise von O.“ bis hin zu „Penthesilea“ und endete in einer ergreifenden Darstellung zum Tod von Kleist.

Einigen Schülern wurde erst beim Betreten des Wrangelschlösschens bewusst, welch‘  Publikum Heinrich von Kleist mit sich bringt. Der Saal war gefüllt – Schüler, Lehrer, Kunsttheoretiker, Frau Pflug sowie Frau Dr. Wittkowski erschienen, sogar Herr Kopp, unser wieder gewählter Bezirksbürgermeister und Kleist-Fan, um den Kleistschen Stimmen zu lauschen.

Die knapp 90-minütige Darbietung wurde von einem sympathischen Klarinetten-Duo eingeleitet und begleitet. Die dargestellten Werke gestalteten nicht nur den Verlauf des Abends, sondern sind auch eine Spur durch das kurze, jedoch intensive Leben des Künstlers. Die bekannten Stücke mit Überleitungen zu seinem Leben ließen vermuten, wie Kleist einst wirklich fühlte. Die vielen Auszüge aus den Briefen Kleists führten das Publikum durch verschiedene Phasen seines Lebens. Die ersten Themen in seinen Briefen waren sein Lebensplan und sein Rückzug aufs Land. Zusätzlich bekamen die Beteiligten auch einen Einblick in Kleists finanzielle Nöte. Die ergreifenden Briefe, die Abschiedsbriefe von Henriette Vogel und Kleist, wurden von zwei Schülern des Deutsch - Leistungskurses von Herrn Schütz im Wechsel präsentiert. Der Deutsch – Leistungskurs von Frau Schulz verfasste einen auf Zitaten basierenden Dialog, der die Sinne ergriff und die Rezeption Kleists illustrierte.

Den Schülern zufolge waren die Vorbereitungsphasen und der Veranstaltungsabend eine „super Abwechslung zum Schulalltag“. An diesem Abend trafen Generationen von Kleist-Begeisterten aufeinander, die auch nach 200 Jahren den Glauben daran teilen, dass Heinrich von Kleist nicht in Vergessenheit geraten darf.

Einen herzlichen Dank an alle Beteiligten und an diejenigen, die diesen Abend ermöglicht haben!

Melodie P. und Stella C. – Kleist – Begeisterte, 3. Semester

   
© ALLROUNDER & Hermann-Ehlers-Gymnasium