Kurze Wege  

   

DELF 2 ...Als erstes wurden wir in der Humboldt-Universität schriftlich geprüft. Die Aufgaben waren nicht schwer und bei manchen mußte man die einfach alles genau lesen, denn die Antworten standen schon irgendwo. Die schriftliche Prüfung bestand aus Höraufgaben, Aufgaben zum Textverständnis und zum Schluss mussten wir dann noch einen kurzen Text schreiben. Um ehrlich zu sein, war ich überrascht, dass die Aufgaben so einfach waren, denn schon so manche Hausaufgabe ist schwerer. Danach wurden wir im Institut Français geprüft. Vor dieser Prüfung hatte ich am meisten Angst. Was ist, wenn ich mich verspreche? Was ist, wenn ich ein Blackout habe? Wir hatten in einem Raum 10 Minuten Zeit, um eine aus zwei Vorschlägen ausgeloste Szene vorzubereiten. Nach dieser Zeit kam mich eine Frau abholen, die ziemlich nett war. Sie fragte mich zuerst auf Französisch, wie es mir ginge und ob ich aufgeregt sei. Danach sollte ich mich kurz vorstellen und dann meine Szene (ich sollte sie überreden, mit mir shoppen und dann in einen James Bond-Film zu gehen) mit ihr vorspielen. Ich versprach mich ständig oder konnte nicht die richtigen Worte finden. Doch sie fragte immer nach, wenn ich aus dem Takt gekommen war und half mir. Alles in allem waren die Prüfung und die AG eine coole Erfahrung. Durch die DELF-AG habe ich nämlich nicht nur ein A2-Diplom, das mir bei einer Bewerbung bestimmt helfen wird, sondern auch viele nützliche Vokabeln für den „normalen“ Unterricht gelernt. Und hätte es nicht die AG gegeben, hätte ich für die Vorbereitung auf die Prüfung beim Institut Français mehrere Hundert Euro bezahlen müssen!
Sylwia Bislimi, 9b


zurück zur DELF-AG

   
© ALLROUNDER & Hermann-Ehlers-Gymnasium