Kurze Wege  

   

Skifahrt 2015

12. – 21.1.2015

Die Vorfreude fing mächtig an zu steigen, als wir die letzte Besprechung am Freitag vor der Abfahrt hatten. Deutlich hat man es auch an den vielen Whatsapp-Nachrichten das ganze Wochenende über gespürt:”Ich will nicht noch das Wochenende dazwischen haben”, “Man bräuchte eine Zeitmaschine um die unnötige Zeit zu überspringen” (vor allem waren da die 7 Unterrichtsstunden am Montag gemeint) oder so etwas wie “Ich habe meinen Koffer schon dreimal Umgepackt” von einem der Mädels.

Wenn wir schon dabei sind: wir waren 20 Schüler/innen und 3 Lehrer. Herr Strack und Herr Dziallas haben uns als erfahrende Skilehrer spielend und temporegulierend Skifahren beigebracht.

Unterstützung hatten sie dabei von Ricky. Oh nein: Rike! Sie als ehemalige Schülerin vom HES und super Skifahrerin und -lehrerin hat uns viel beigebracht (#BäumesindihreFreunde).

Innerhalb der ersten 3 Tage haben alle soviel gelernt, dass uns die Lehrer am vierten Tag erlaubt haben in kleinen Grüppchen zu fahren. Die Fortgeschrittenen wollten die tapferen Anfänger unbedingt mal Skifahren sehen.

Nach den anstrengenden Abfahrten tagsüber mussten wir alle, in 5-er Gruppen aufgeteilt, für alle kochen. In der Küche stand man zwar sehr lange, aber das etwas-zusammen-machen hat mega viel Spaß gemacht. Während die Kochgruppe ca. 2 Stunden mit schnippeln, waschen und kochen beschäftigt waren, haben die Anderen UNO oder SKIP-BO gespielt, geschlafen, geredet oder Chemie Hausaufgaben gemacht.

Was man zusammenfassend für alle und die gesamte Skifahrt sagen kann: das Schlafpensum war echt kritisch (#N) und der durcheinander geratene Schlafrhythmus zog sich von der Hinfahrt durch die 10 Tage bis zur Rückfahrt.

 

Wir hatten aber auch viel besser zu tun in den Nächten als zu Schlafen. Nach ein, zwei Tagen wurde es zum Ritual “Werwolf” zu spielen. Und mit Allen war es so lustig! Wir hatten die perfekte Mischung an Mitspielern: Zurückhaltende, Aktive, Wahllos-Nominierende und richtige Füchse. Herr Strack als erfahrenster Spieler war fast unschlagbar nachdem er als Spielleiter von Schülern/innen abgelöst wurde. Das Spiel wurde aber nicht nur abends gespielt. Es zog sich irgendwie durch den ganzen Tag und Drohungen von den Pisten wurden abends wahrgemacht. Suchtfaktor riesig!!!

Dieses Spiel und die gemeinsamen Abende, die Zusammenprälle auf der Piste und das zusammen Kochen, das gemeinsame Lachen und Bangen auf den schwarzen Pisten, alles wird uns in Gedanken und als schöne Erinnerungen erhalten bleiben! Danke für die tolle Zeit!!!

Paula Matthes, 2. Semester

   
© ALLROUNDER & Hermann-Ehlers-Gymnasium